Alltagssprache ist homophob

Vielen Homosexuellen fällt es überhaupt nicht auf, wie oft sie im Alltag verbal angegriffen werden. Und viele wenden diese Art der Diskriminierung selbst an, weil es „doch nicht so schlimm ist”.

Welche Wunden verbale Angriffe hinterlassen können, wird deutlich wenn Homo- oder Transsexuelle beschließen, ihr Leben freiwillig zu beenden. Nicht immer lassen sich körperliche Gewalttaten in ihrer Vorgeschichte finden; allerdings immer verbale.

Um das Alltägliche dieser Angriffe deutlich zu machen, hat die Universität von Alberta einen Spiegel der sozialen Netzwerke aufgebaut. Dieser Spiegel zählt, wie oft homophobe Wörter bei Twitter benutzt werden.

„Faggot“ (Schwuchtel), „so gay“, „Dyke“ (Fotzenleckerin) & „no homo“ sind die Stichworte. Der Spiegel startet jeden Tag neu bei Null. Aber für diejenigen, die es im Alltag erleben, summieren sich die Beleidigungen. Bis es nicht mehr zum Aushalten ist.

Im Endeffekt ist es für sich persönlich besser, die Attacken nicht an sich heran zu lassen und als Lappalie abzutun. Doch noch besser wäre es, wenn jeder erkennt, dass er / sie mit solchen Ausdrücken normale Menschen verletzt.

Habt ihr verbale Gewalt erlebt? Dann zögert nicht uns anzusprechen! Montags von 19-21 Uhr am Telefon, oder jederzeit per Email oder dem Kontaktformular.

Hier folgt der direkte Link: http://www.nohomophobes.com

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