The Trevor Project

Heute möchten wir auf eine sehr aktive Initiative aus West Hollywood (USA) aufmerksam machen.
Das „Trevor Project“ will ganz eindeutig zum Ausdruck bringen, dass Lesben, Schwule, Trans*, Bis und Queers völlig normal sind. Jeder muss ihnen so begegnen, wie man möchte, dass einem selbst begegnet wird.
Das Projekt richtet sich insbesondere an Jugendliche, die sich fragen, auf welches Geschlecht, oder worauf generell sie stehen. Und auch an Jugendliche, die aufgrund ihrer Liebesgefühle gegenüber Gleichgeschlechtlichen, von Mitschüler/innen, Familienmitgliedern, etc. angegriffen werden. Helfen und Stärken sind die hauptsächlichen Ziele von dieser Initiative.

Im Rahmen des Projekts haben sogar Prominente ihre positive Einstellung zu LGBTQ veröffentlicht!
Zum Beispiel:
Katy Perry
Neil Patrick Harris (How I met your mother)
Daniel Radcliff (Harry Potter)
Chris Colfer (Glee)
Und viele andere.

Hart erkämpft

Gerade wir Homos und Trans* der jüngeren Generation vergessen oft, dass unser größtenteils sorgloses Leben hart erkämpft ist. Homosexualität wurde in Deutschland bestraft – bis 1994. Der CSD entstand, weil Polizisten Transgender nicht beschützt, sondern verprügelt haben.
Wir können durchatmen, aber dürfen nicht vergessen, dass auch heute in Deutschland – in deiner Stadt – Homos und Trans* Gewalt erfahren. Deswegen gibt es das SÜT; weil homo- und transphobe Beleidigungen und Angriffe täglich stattfinden.
Wir helfen Betroffenen!
Außerdem sorgen wir dafür, dass mehr gegen Gewalt an LGBT unternommen wird. Dazu dokumentieren wir anonym jede Tat.
Also melde dich!

Gewalt bleibt ein Thema

Die neuen russischen Gesetze, die Lesben, Schwulen und Transsexuellen ein selbstbewusstes Leben unmöglich machen und die die homo- und transphobe Stimmung im Land geradezu befeuern, bedrücken auch hierzulande viele Menschen. Was kann man tun? Der LSVD und die ILGA haben Tipps zusammengestellt.

Immer wieder merken wir, dass wir auch in Deutschland nicht auf einer „Insel der Seligen“ leben. Die Gewalt in Hamburg während der dortigen CSD-Tage führt das auf erschreckende Art vor Augen. Betroffen waren auch Hetero-Männer.

Achtsamkeit ist der erste Schritt, wenn es darum geht, homo- und transphobe Gewalt aktiv einzudämmen.

  • Werdet laut, wenn euch etwas passiert.
  • Informiert die Polizei.
  • Redet mit Freund*innen und eurer Familie.
  • Meldet euch beim SÜT Köln. Wir erfassen Fälle auch, wenn ihr keine Beratung braucht oder möchtet.

Jugendliche Selbstmörder

Es ist zum Verzweifeln, dass sich in unserer modernen Gesellschaft Jugendliche das Leben nehmen. Oft wird als Grund für den Suizid eine vermeintliche homo- bzw. transsexuelle Veranlagung angeführt. In vielen Abschiedsbriefen begründen die jungen Menschen, dass sie dem Mobbing in Schule und Verein nicht mehr standhalten können.

Damit sie andere Lösungen erkennen, hat das „Trevor Project“ aus West Hollywood (USA) eine Kampagne gestartet. Mit drastischen Postern sucht das Projekt Kontakt zu Betroffenen und aufmerksamen Freunden / Freundinnen, die helfen wollen, aber nicht wissen, wie.
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In Köln und Umgebung reicht ein Anruf oder eine Mail an uns. Wir kennen die Schwierigkeit und können unterstützen und vermitteln. 0221-19228 oder Beratung@koeln19228.de

Hier der Link zum Artikel auf „queer.de“:
http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=470