Liebe ist (k)ein Verbrechen

Menschenrechte für LGBT (Lesben, Schwulen, Bi und Trans*) scheinen derzeit weltweit zur Debatte stehen. In Deutschland ist die Rechtslage eigentlich recht gut. Die große Koalition tut sich jedoch schwer, die noch vorhandenen Rechtslücken (insbesondere beim Adoptionsrecht) zu schließen. Die CDU kann sich dabei auf Widerstand aus der Bevölkerung berufen, wie er sich etwa bei der Petition gegen den baden-württembergischen Bildungsplan gezeigt hat. Als Gegenreaktion auf diese Petition, die eine gezielte Thematisierung von sexueller Vielfalt an den Schulen verhindern will, gab es eine Gegenpetion auf derselben Plattform (openpetition.de) sowie den Campact-Appell „Vielfalt gewinnt“, der immer noch gezeichnet werden kann.

In Ländern außerhalb der EU ist es noch viel weniger selbstverständlich, dass die Lebensentwürfe homosexueller und trans* Menschen so schützenswert sind wie die anderer Bürger*innen. Ein aktuelles Beispiel ist Russland.

Besonders schlecht geht es LGBT in vielen Ländern Afrikas. Dort wird manchmal regelrecht Jagd auf Menschen gemacht, die für homosexuell gehalten werden, und immer wieder werden Gesetze debattiert und beschlossen, die Homosexualität unter Strafe stellen.

Die Kameruner Rechtsanwältin Alice Nkom setzt sich seit vielen Jahren für eine verbesserte Rechtslage in ihrem Land ein und wird dafür in diesem Jahr von Amnesty International geehrt. Am 21. März kann man sie in Köln erleben, und zwar ab 19 Uhr im RUBICON, Rubensstr. 8-10

Es gibt in Köln übrigens einen Verein, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Lage von Menschen aus Afrika, die einer benachteiligten Minderheit angehören, zu verbessern, HAMIAM (Helping A Minority In A Minority), und dabei vor allem Homosexuelle und Menschen mit Behinderungen im Blick hat.

Schreibt uns Mails!

Wir ziehen um! Der LSVD hat neue Räume in der Hülchrather Straße angemietet, und als Projekt des Ortsverbandes ziehen wir mit. Daher werden wir in den nächsten zwei, vielleicht sogar drei Wochen telefonisch schlecht erreichbar sein. Wenn ihr Kontakt mit uns aufnehmen wollt, schickt uns bitte eine Mail. Auch im Umzugsstress rufen wir unsere Mails mehrmals in der Woche ab. Wir machen dann gern einen Termin für eine telefonische (oder persönliche Beratung) mit euch aus.

beratung@koeln19228.de

Der Antigewalt-Bericht 2013 ist fertig

Das Jahr 2013 brachte uns einen neuen Mitarbeiter, eine überdurchschnittliche Zahl von Beratungsanfragen im August, immer wieder neue Perspektiven auf das Thema Gewalt im LGBTI-Umfeld und vieles mehr. Unser Jahresbericht bietet einen kleinen Einblick.

Wer mehr wissen will, kann sich gerne bei uns melden.