Cybermobbing

Auch auf homosexuellen Datingportalen und Chatforen kommt es zu Cybermobbing. Es handelt sich dabei um eine absichtliche psychische Gewalttat, die über einen längeren Zeitraum praktiziert wird. Im Klartext: beleidigende Nachrichten und Gästebucheinträge, die sich häufen, sind Cybermobbing.

Die Gründe sind dabei meistens sehr banal. Genau wie beim „klassischen“ Mobbing können dies u.a. der Kleidungsstil, oder Verhaltensweisen sein. Die Zugehörigkeit zu einer „Szene“ oder „Community“ bieten dafür leider keinen Schutz. Die Annahme „wir sitzen doch im selben Boot“ zieht offenbar nicht.

Deswegen sollte man sich generell vorsichtig im Internet bewegen. Konkret rät die Polizei, wenige persönliche Daten preiszugeben und auch mit Bildern sparsam umzugehen. Das Internet vergisst eben nichts.

Wird man Opfer einer Cybermobbing-Attacke, kann man sich auf mehrere Weisen helfen:
Zunächst sollte man Stärke demonstrieren. Das bedeutet nicht, dass man sich in ein Streitgefecht begibt, sondern vielmehr, dass man klare Ansagen macht; z.B.: kommt es zu einer weiteren Beleidigung, wird der Betreiber der Plattform eingeschaltet.
Darüber hinaus bieten so gut wie alle Portale die Möglichkeit an, bestimmte User zu blockieren und sie zu melden. Dieses sollte im Fall der Fälle immer genutzt werden.

Zudem ist es sinnvoll, die Einträge oder Nachrichten zu speichern. Dadurch hat man etwas in der Hand und kann es ggf. als Beweis einsetzen.

Und nicht als Letztes ist es ratsam, mit Freunden über den Angriff zu sprechen. Diese können dir beistehen und helfen, das schlimme Gefühl zu vertreiben.
Außerdem kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden.

Weitere Infos findest du hier:

www.klicksafe.de
www.saferinternet.at
www.bündnis-gegen-cybermobbing.de
www.cybermobbing-hilfe.de

Advertisements