Nützliche Adressen

Neben dem SÜT gibt es viele weitere Beratungsangebote und Projekte für ein Leben ohne Gewalt und Diskriminierung.

Wichtige Anlaufstellen in Köln:

Aidshilfe Köln
Schwerpunkt sexuell übertragbare Infektionen
www.aidshilfe-koeln.de
Tel.: 0221 – 20 20 30
Email: info[at]aidshilfe-koeln.de

Antidiskriminierungsbüro Köln
Schwerpunkt Mehrfachdiskriminierung
www.oegg.de
Tel.: 0221 – 96 47 63 00
Email: info[at]oegg.de

anyway
Jugendzentrum für Lesben, Schwule, Trans* und Freund*innen in Köln
www.anyway-koeln.de
Schwul-lesbisches Jugendzentrum in Köln
Tel.: 0221 – 57 777-60
Email: info[at]anyway-koeln.de

baraka
Treffpunkt für LGBTIQ aus aller Welt (Freitag Abend im Rubicon)
www.baraka-online.info
Email: info[at]baraka-online.info

LSVD Köln
Kölner Ortsverband des Lesben- und Schwulenverband in Deutschland
www.koeln.lsvd.de
Email: koeln[at]lsvd.de

Notruf und Beratung für Frauen
Schwerpunkt Sexualisierte Gewalt gegen Frauen
www.notruf-koeln.de
Tel.: 0221 – 56 20 35
Email: mailbox[at]notruf-koeln.de

RUBICON
Beratungszentrum für LGBTIQ (Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter*, Queer)
www.rubicon-koeln.de
Tel.: 0221 – 27 66 999-0
Email: info[at]rubicon-koeln.de

TX Köln
Selbsthilfegruppe für Trans*
www.txkoeln.de
Email: hallo2015[at]txkoeln.de

auf Landesebene (Nordrhein-Westfalen):

Frauenberatungsstelle Düsseldorf
Vielfältiges Beratungsangebot für Frauen, spezielles Angebot für Lesben
www.frauenberatungsstelle.de
Tel.: 0211 – 68 68 54
Email: info[at]frauenberatungsstelle.de

Landeskoordination der Antigewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
www.vielfalt-statt-gewalt.de
Tel.: 0221 – 27 66 999-55
Email: aleksej.urev[at]rubicon-koeln.de

schLAu NRW
Netzwerk der schwul-lesbisch-bi-trans* Aufklärungsprojekte in NRW
www.schlau-nrw.de
Tel.: 0221 – 257 28 49
Email: info[at]schlau-nrw.de

Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie
Antidiskriminierungsprojekt für Schulen
www.schule-der-vielfalt.de
Email: kontakt[at]schule-der-vielfalt.de

bundesweit:

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
Beratung und Informationen zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz („Antidiskriminierungsgesetz“)
www.antidiskriminierungsstelle.de
Tel.: 030 – 18 555-1855
Email: poststelle[at]adsbund.de

LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland)
Interessenvertretung für LGBTIQ (Lesben, Schwule, Bi, Trans*, Inter*, Queer)
www.lsvd.de
Tel.: 0221 – 925961-0
Email: lsvd[at]lsvd.de

Weißer Ring
Interessenvertretung von Kriminalitätsopfern
www.weisser-ring.de
Tel.: 06131 – 83 03-0
Email: info[at]weisser-ring.de

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Umfrage zu Diskriminierungen

Welche Formen von Diskriminierung erleben in Deutschland lebende Menschen und wie gehen sie damit um? Das möchte die Antidiskriminierungsstelle des Bundes herausfinden und hat daher eine Umfrage gestartet, wie wir kürzlich angekündigt haben.

Bis zum 30. November kann man sich beteiligen. Das Ausfüllen dauert etwa zwanzig bis dreißig Minuten. Man kann Auskunft geben über Diskriminierungserfahrungen in den letzten 24 Monaten – selbst erlebte oder beobachtete. Zum Ausfüllen kann man zwischen mehreren Sprachen wählen (Deutsch, Deutsche – einfache Sprache, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Spanisch, Türkisch) oder sich in Gebärdensprache helfen lassen. Ich nehme an, damit ist deutsche Gebärdensprache gemeint. Die Sprachauswahl hat mich etwas erstaunt; es wäre doch bestimmt auch interessant zu erfahren, wie Menschen, die besser Arabisch oder Romanes als Deutsch sprechen, mit Benachteiligung umgehen. Ich habe eine entsprechende Mail geschrieben und bin auf die Antwort gespannt.

So oder so: Macht mit und weist auch andere auf diese Umfrage hin!

Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen

Diskriminierung in Deutschland

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes führt im Herbst eine Umfrage zum Thema Diskriminierung durch. Mitmachen können alle in Deutschland lebenden Menschen ab 14 Jahren.

Am 1. September geht es los, bis zum 30. November kann man eigene Erfahrungen oder Beobachtungen einbringen.

Das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung ist an der Durchführung beteiligt. Die Ergebnisse und sich daraus ergebende Handlungsempfehlungen werden 2016 dem Bundestag vorgelegt und natürlich auch veröffentlicht.

www.umfrage-diskriminierung.de

Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen

Veranstaltung zu Besorgten Eltern und Co.

Am 14. April gibt es eine interessante Veranstaltung im NS-Dokumentationszentrum. Hier die Ankündigung des Rubicon, das sie in Kooperation mit der Info- und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus organisiert:

Am 14. April um 19.30 Uhr findet im NS-Dokumentationszentrum, Appellhofplatz 23-25, Köln eine Informations- und Diskussionsveranstaltung mit dem Titel „Gegen Sexualaufklärung und Gender Mainstreaming? Diskussion über konservative und rechtspopulistische Kampagnen gegen vielfältige Lebensweisen und Feminismus“ statt.

Seit einiger Zeit mobilisieren verschiedene Initiativen gegen Sexualaufklärung, Bildungspläne, Feminismus, vielfältige Lebensweisen und Gender-Mainstreaming.

„Frühsexualisierung“, „ideologische Umerziehung“ oder „Genderismus“ sind Kampfbegriffe dieser neuen Bewegung. Gemeinsamer Nenner ist die Ablehnung von Gender-Mainstreaming und einer Sexual- und Antidiskriminierungspädagogik, die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt thematisieren und sichtbar machen will.

Sowohl inhaltlich als auch personell gibt es Verbindungen und Überschneidungen zur extremen Rechten, aber auch zu christlich-fundamentalistischen Gruppen sowie zur „Alternative für Deutschland“ (AfD). Nach zwei Demonstrationen der „Besorgten Eltern“ im vergangenen Jahr wurde für 2015 eine weitere in Köln angekündigt.

Im Rahmen der Veranstaltung geht es um eine differenzierte Einschätzung dieser Gruppierungen. Wie ausgeprägt ist deren Nähe zur extremen Rechten? Welche Auswirkungen haben die Kampagnen auf die öffentliche Diskussion?

Vertreter_innen und Aktivist_innen aus der Bildungs- und Beratungsarbeit berichten über ihre Erfahrungen und diskutieren anschließend mit dem Publikum sinnvolle Handlungsmöglichkeiten.

Eine Veranstaltung des Rubicon e.V. in Zusammenarbeit mit der Info-und Bildungsstelle gegen Rechtsextremismus im NS-Dokumentationszentrum.

Wer sich schon mal aufs Thema einstimmen will, ohne die gute Laune zu verlieren: Der LSVD Köln hat letztes Jahr einen Videoclip mit dem Titel Wird man ja wohl noch sagen dürfen…?! erstellt. Gerne teilen ;-)

Cybermobbing

Auch auf homosexuellen Datingportalen und Chatforen kommt es zu Cybermobbing. Es handelt sich dabei um eine absichtliche psychische Gewalttat, die über einen längeren Zeitraum praktiziert wird. Im Klartext: beleidigende Nachrichten und Gästebucheinträge, die sich häufen, sind Cybermobbing.

Die Gründe sind dabei meistens sehr banal. Genau wie beim „klassischen“ Mobbing können dies u.a. der Kleidungsstil, oder Verhaltensweisen sein. Die Zugehörigkeit zu einer „Szene“ oder „Community“ bieten dafür leider keinen Schutz. Die Annahme „wir sitzen doch im selben Boot“ zieht offenbar nicht.

Deswegen sollte man sich generell vorsichtig im Internet bewegen. Konkret rät die Polizei, wenige persönliche Daten preiszugeben und auch mit Bildern sparsam umzugehen. Das Internet vergisst eben nichts.

Wird man Opfer einer Cybermobbing-Attacke, kann man sich auf mehrere Weisen helfen:
Zunächst sollte man Stärke demonstrieren. Das bedeutet nicht, dass man sich in ein Streitgefecht begibt, sondern vielmehr, dass man klare Ansagen macht; z.B.: kommt es zu einer weiteren Beleidigung, wird der Betreiber der Plattform eingeschaltet.
Darüber hinaus bieten so gut wie alle Portale die Möglichkeit an, bestimmte User zu blockieren und sie zu melden. Dieses sollte im Fall der Fälle immer genutzt werden.

Zudem ist es sinnvoll, die Einträge oder Nachrichten zu speichern. Dadurch hat man etwas in der Hand und kann es ggf. als Beweis einsetzen.

Und nicht als Letztes ist es ratsam, mit Freunden über den Angriff zu sprechen. Diese können dir beistehen und helfen, das schlimme Gefühl zu vertreiben.
Außerdem kannst du dich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden.

Weitere Infos findest du hier:

www.klicksafe.de
www.saferinternet.at
www.bündnis-gegen-cybermobbing.de
www.cybermobbing-hilfe.de

Ich will’s wissen

Neben dem SÜT gibt es in Köln vielfältige weitere Beratungsangebote. Zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen könnt ihr euch vertrauensvoll an diese wenden. Sie sind teils in der LGBTI-Community „beheimatet“ und helfen mit professionellem Rat und manchmal auch eigenen Erfahrungen.
Hier ein paar Adressen und Telefonnummern (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

Antidiskriminierungsbüro Köln
Schwerpunkt Mehrfachdiskriminierung
oegg.de
Tel.: 0221 – 96 47 63 00
Email: info[at]oegg.de

Aidshilfe Köln
Schwerpunkt sexuell übertragbare Infektionen
aidshilfe-koeln.de
Tel.: 0221 – 19 411
Email: Beratung[at]Aidshilfe-Koeln.de

Notruf und Beratung für Frauen
Schwerpunkt sexualisierte Gewalt gegen Frauen
notruf-koeln.de
Tel.: 0221 – 56 20 35
Email: mailbox[at]notruf-koeln.de

RUBICON
Beratungszentrum für LGBTIQ
rubicon-koeln.de
Tel.: 0221 – 19 446

Weitere Adressen findet ihr in dieser Auflistung.

Nützliche Links

Köln

anyway
www.anyway-koeln.de
Schwul-lesbisches Jugendzentrum in Köln

Checkpoint Köln
www.checkpoint-cologne.de
Infozentrum und Shop für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Interessierte

KISS Köln
www.kisskoeln.de
Beratung und Unterstützung beim Aufbau von Selbsthilfegruppen

LSVD Köln
www.koeln.lsvd.de
Der Kölner Ortsverband des LSVD (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland)

Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V.
www.oegg.de
Antidiskriminierungsbüro Köln

RUBICON
www.rubicon-koeln.de
Beratung, Gruppen Vernetzung für Lesben, Schwule, Bi, Trans*

Telefonseelsorge Köln
www.telefonseelsorge-koeln.de

TXKöln
www.txkoeln.de
Selbsthilfegruppe für Trans*

Die Waage
www.diewaagekoeln.de
Durchführung des Täter-Opfer-Ausgleichs im Strafverfahren

Nordrhein-Westfalen

Frauenberatungsstelle Düsseldorf
www.frauenberatungsstelle.de
Vielfältiges Beratungsangebot für Frauen, spezielles Angebot für Lesben

Landeskoordination der Antigewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW
www.vielfalt-statt-gewalt.de
Sitz der Landeskoordination im RUBICON

schLAu NRW
www.schlau-nrw.de
Netzwerk der schwul-lesbischen Aufklärungsprojekte in NRW

bundesweit

Aktionsbündnis gegen Homophobie
aktionsbündnis.org

Antidiskriminierungsstelle des Bundes
www.antidiskriminierungsstelle.de
Beratung und Informationen zum Allgemeinen Gleichstellungsgesetz

LSVD
www.lsvd.de
Lesben- und Schwulenverband in Deutschland

Maneo
www.maneo.de
Schwules Überfalltelefon Berlin

VelsPol
www.velspol.de
Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter

Weißer Ring
www.weisser-ring.de
Interessenvertretung von Kriminalitätsopfern