Neue Räume

Das ÜberfallTelefon Koeln19228 ist erfolgreich in die neuen Räume eingezogen. Ihr erreicht uns nun wie gewohnt, aber über eine schnellere und knisterfreie Leitung.
Hier ein kleiner Eindruck:

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Schreibt uns Mails!

Wir ziehen um! Der LSVD hat neue Räume in der Hülchrather Straße angemietet, und als Projekt des Ortsverbandes ziehen wir mit. Daher werden wir in den nächsten zwei, vielleicht sogar drei Wochen telefonisch schlecht erreichbar sein. Wenn ihr Kontakt mit uns aufnehmen wollt, schickt uns bitte eine Mail. Auch im Umzugsstress rufen wir unsere Mails mehrmals in der Woche ab. Wir machen dann gern einen Termin für eine telefonische (oder persönliche Beratung) mit euch aus.

beratung@koeln19228.de

Das SÜT-Team

Derzeit sind wir zu viert beim SÜT:

Stephan
Ich bin Stephan, Jahrgang 1966, seit Juli 2007 beim SÜT. Beim CTC (Come Together Cup) und im Backstage-Bereich des Kölner CSD und sonntags als Parade-Engel bin ich sogar noch länger unterwegs. Ein Jahr lang habe ich das SÜT fast alleine geschmissen. Jetzt bin ich neben der Beratung hauptsächlich für Anzeigenschaltung und Finanzkram zuständig.

Barbara
Ich bin Barbara, Mediatorin und 53 Jahre alt. Seit 2011 mache ich beim SÜT mit, wo ich mich neben der Beratungstätigkeit um den Blog und unsere Jahresberichte kümmere. Außerdem vertrete ich das SÜT im Kölner Ortsverband des LSVD.

Knut
Ich heisse Knut und bin 46 Jahre alt. Beim Überfalltelefon arbeite ich seit 2002 mit. Ich habe unsere Datenbank entwickelt und bin noch für unsere Statistik zuständig. Mehrere Jahre habe ich unsere jährlichen Antigewaltberichte geschrieben und das SÜT beim LSVD OV Köln vertreten. Seit mein Mann die Baustelle4U betreibt trete ich allerdings etwas kürzer und beschränke mich im Moment auf die reine Beratungstätigkeit.

falk
Ich bin der aktuellste Neuzugang beim SÜT und heiße Falk (28 Jahre). Seit Anfang 2013 berate ich und kümmere mich um die Öffentlichkeitsarbeit. Seit meinem erziehungswissenschaftlichen Studium arbeite ich nach den Prinzipien systemischer Beratung. Neben dem SÜT bin ich als Berufsberater und Bewerbungstrainer tätig und mache ehrenamtlich beim CheckUp-Team der Kölner AIDS-Hilfe mit.

Plakate

Heute wurde unser neues Plakat großflächig in der Szene verteilt. Ihr könnt es auch während des CSDs am Stand vom LSVD begutachten.
Also haltet die Augen offen und ruft uns an, wenn euch anti-schwule, -lesbische, -trans-, oder -bisexuelle Gewalt begegnet!

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Der Jahresbericht 2012 ist fertig

2012 wurden 24 Fälle dokumentiert. Diebstahl und Körperverletzung waren die am häufigsten genannten Delikte. Die meisten Opfer waren zwischen 30 und 44 Jahre alt. Das vermutete Alter der Täter*innen lag im Durchschnitt darunter: mehr als zwei Drittel gehörten der Altersgruppe der 17- bis 26-Jährigen an. Alle Opfer waren männlich; bis auf zwei Ausnahmen ebenso die Täter*innen.

Mehr im Jahresbericht 2012 des SÜT Köln.

Köln 19228 – Ein Anschluss unter dieser Nummer

Das SÜT Köln sucht Verstärkung

Seit über 20 Jahren stehen wir vom LSVD Ortsverband Köln allen Opfern von Homo-, Bi- und Transphobie mit unserem Schwulen Überfalltelefon (SÜT) vertraulich und anonym zur Seite. Denn auch heute noch gehören Vorfälle von Diskriminierung und Mobbing bis hin zur Gewalt zum Alltag. Selbst hier bei uns in Köln, wo gelebte Vielfalt sichtbar ist. Beratungsangebote wie unser SÜT sind weiterhin notwendig.

Unter (0221) 19228 und beratung@koeln19228.de finden Betroffene Unterstützung, Anteilnahme und Bestärkung. Für diese Beratung braucht unser ehrenamtliches Team dringend Verstärkung. Wir freuen uns über alle, die zu dieser Antigewalt-Arbeit des LSVD beitragen wollen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, nur die Bereitschaft, an Schulungen durch LSVD und Antigewalt-Koordination teilzunehmen.

In der Beratung suchen wir gemeinsam mit den Betroffenen nach Lösungen zum Umgang mit dem Erlebten und überlegen das weitere Vorgehen. Wir können mit Informationen weiterhelfen, z.B. bei Fragen rund um die Polizei, zu Strafanzeigen, zu Gerichtsverfahren und anderen Dingen. Daneben vermitteln wir auf Wunsch auch Kontakte zu Rechtsanwältinnen, Ärzten und Therapiemöglichkeiten.

Seit wir uns 1992 als eines der ersten Projekte dieser Art gründeten, ist viel passiert. Nicht zuletzt durch den damaligen Polizeipräsidenten und heutigen Oberbürgermeister Jürgen Roters gibt es in den Ermittlungsbehörden heute mehr Offenheit und Sensibilität. Dennoch haben viele Betroffene Scheu, erlebte Diskriminierung, Mobbing oder Gewalt anzuzeigen. Sie wenden sich eher an Angebote aus der Community. Zudem ist homo-, bi- und transphobes Verhalten subtiler geworden, für die Betroffenen schwerer greifbar. Viele allgemeine Beratungsstellen können nach wie vor nicht angemessen weiterhelfen, insbesondere wenn sowohl Täterinnen und Täter als auch Opfer Lesben, Schwule, Bisexuelle oder Transgender sind.

Wenn Du neugierig geworden bist, ruf doch einfach mal während der Beratungszeit montags 19 bis 21 Uhr unter (0221) 19228 an oder schick eine Mail an beratung@koeln19228.de.

Antigewalt-Bericht 2011

Das Schwule Überfalltelefon Köln 19228 berät Opfer und Zeugen antischwuler Gewalt, bietet konkrete Hilfe für Opfer antischwuler Gewalt auch über Köln hinaus und dokumentiert – zumindest exemplarisch – das Ausmaß von Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans* (LSBT).

Der extreme personelle Engpass hat sich etwas geweitet, wir konnten 2011 eine engagierte Mitarbeiterin gewinnen.

Mehr im Antigewalt-Bericht 2011.