Mehr Gewalt gegen Lesben und Schwule?

Im ersten Halbjahr dieses Jahres zählte das Innenministerium 28 Straftaten gegen LGBT mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres (102 versus 130). Das ist ein bedeutsamer Anstieg. Teilweise hängt er wohl damit zusammen, dass die Anzeigebereitschaft gestiegen ist. Aber es muss noch weitere Gründe geben. Hier ein Artikel auf Spiegel Online zum Thema:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwule-und-lesben-behoerden-registrieren-mehr-homophobe-straftaten-a-1161925.html

Von der „ganz normalen“ Homophobie ließ das Magazin VICE sich auf seiner Facebook-Seite erzählen – lauter Fälle, die gar nicht in die Statistik eingegangen sind, aber das Lebensgefühl der Betroffenen erheblich beeinträchtigen.

Wenn euch so etwas passiert, holt euch Unterstützung. Erstattet gegebenenfalls Meldung oder Anzeige bei der Polizei. Sprecht auch mit anderen über eure Erlebnisse. Und wendet euch ans SÜT Köln.

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Out am Arbeitsplatz – oder auch nicht

Immer wieder melden sich Leute beim SÜT, die Probleme am Arbeitsplatz haben, weil sie homosexuell oder transgender sind. Oft wissen die Arbeitgeber*innen nicht, inwieweit sie ihre LGBTI-Beschäftigten vor Gewalt und Diskriminierung schützen müssten. Dazu kommen viele Fälle, die durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (auch Antidiskriminierungsgesetz genannt) nicht abgedeckt werden.

Nun führt das in Köln ansässige  Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung wieder eine Studie zum Thema durch. Vor rund 10 Jahren fand die erste Erhebung von „Out im Office?!“ statt. Die Befragung richtete sich damals an lesbische und schwule Beschäftigte. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse von 2007: Out-im-Office_Erg.-Zus.-Fass._DF.pdf

Nun gibt es also eine Neuauflage, und diesmal geht es auch um Bisexuelle und Transgender. Hier der Link zur Befragung:

http://ww2.unipark.de/uc/out-im-office/2017/

Gerne teilen! Je mehr Leute mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse!

Besser wohnen

Besser Wohnen: Wohnen ohne homophobe Attacken von Vermieter*innen oder Nachbar*innen – ein nicht erfüllter Wunsch unter anderem einiger unserer Anrufer / Mailschreiber im letzten Jahr (siehe Blogbeitrag Der Jahresbericht…).

Leider ist das Wohnumfeld in vielen Fällen keine Schutzzone für Menschen, die nicht der Heteronorm entsprechen. Das ist mitunter so für in Deutschland Geborene, in noch viel stärkerem Maß sind jedoch Flüchtlinge  betroffen. In den Medien ist in letzter Zeit viel darüber berichtet worden, dass geflüchtete Schwule und Transfrauen oft unter Gewalt innerhalb der Einrichtungen oder ungenügender Unterstützung durch Dolmetscher*innen zu leiden haben bzw. diesen Gefahren nur durch Verstellung entgehen können.

Vielerorts haben sich Initiativen gegründet, die speziell LGBTIQ-Flüchtlinge unterstützen, so auch in Köln. Die Gruppe nennt sich Rainbow Refugees Cologne und ist über die Internet-Seite https://rainbow-refugees.cologne/ erreichbar.

Wer etwas zu bieten hat, z.B. Wohnraum, kann sich über das Formular melden. Auch wenn man kein Zimmer für einen längeren Zeitraum zur Verfügung stellen kann, gibt es vielleicht die Möglichkeit, jemandem ein Zimmer für die eine oder andere Nacht zu bieten. Zum Treffpunkt baraka kommen Refugees teils von weither, die freuen sich, wenn sie nachts nicht wieder umständlich zurückreisen oder lange am Bahnhof warten müssen.

Die Initiative setzt sich für die dezentrale getrennte Unterbringung von LGBTIQ-Flüchtlingen ein und hat Unterstützer*innen in der Kölner Politik. Mit einer anderen Idee, nämlich der gemeinsamen Unterbringung unterschiedlicher besonders schutzbedürftiger Gruppen, hat sich nun der Ex-AfDler Torsten Ilg zu Wort gemeldet. So wie wir vom SÜT uns Ende letzten Jahres geärgert hatten, dass er uns mit seinen fremdenfeindlichen Thesen in Verbindung bringen wollte, verwahrt sich nun Rainbow Refugees Cologne dagegen, von ihm instrumentalisiert zu werden. Auf einen Artikel im Stadtanzeiger gab es prompt eine Stellungnahme, ähnlich distanzierend betitelt wie unser Blogbeitrag.

Ein ganz besonderes Thema ist die Unsichtbarkeit lesbischer Frauen unter den Refugees. Einige wenige finden den Weg in Beratungsstellen. Die meisten anderen versuchen vermutlich einfach zu überleben, zumindest so lange, bis sie sich hier sicher fühlen können. Die Initiative ist an diesem Thema dran. Wer Hinweise hat oder Betroffene kennt, kann sich gerne an die Initiative wenden, info@rainbow-refugees.cologne.

Hilfe für LGBTIQ-Flüchtlinge in Köln und anderswo

Wer sich für die neu gegründete Initiative interessiert, die LGBTIQ-Flüchtlingen in Köln und Umgebung das Leben leichter machen will, kann sich hier informieren:

Facebook-Seite https://www.facebook.com/LGBTIQ-Refugees-Cologne-1654888444787574

Wiki https://www.lgbtiq-refugees.de/

Das nächste Treffen ist am Donnerstag, den 18. Februar, um 19 Uhr im Offenen Treff der Alten Feuerwache (Melchiorstr. 3, Nähe Ebertplatz).

Der LSVD veröffentlicht auf www.queer-refugees.de in mehreren Sprachen Informationen, Adressen, Hilfestellungen für geflüchtete Lesben, Schwule, Bi, Trans*. Sehr nützlich auch für Haupt- und Ehrenamtliche, die nicht so drin sind im Thema. Also gerne weitergeben an alle, die mit Flüchtlingen zu tun haben!

Nicht mit uns!

Heute Morgen wurde ich von Google Alerts auf eine Pressemitteilung hingewiesen, deren Titel eigentlich schon alles sagt: Gewalt gegen Flüchtlinge: Kölner Freier Wähler will bessere Statistik statt Sonderrolle für Muslime

Torsten Ilg, in diesem Sommer aus der AfD zu den Freien Wählern übergetreten, Mitglied einer Kölner Bezirksvertretung sowie der Stadt-AG Lesben, Schwule, Trans*, unterstützt hier also nicht einfach die alte Forderung des SÜT nach Kriminalitätsstatistiken, die das Merkmal homo-/transphober Tathintergrund ausweisen, sondern versucht, ein populistisches Süppchen daraus zu kochen. Er mixt dazu fremdenfeindliche Ressentiments („Sonderrolle für Muslime“) mit der erst mal keineswegs unvernünftigen Forderung, Gewaltdelikte insgesamt differenzierter zu erfassen. Was er mit diesem wirren Sud letztendlich erreichen will oder wird… wie es bei populistischen Auftritten in Köln in der Regel so ist: wohl herzlich wenig. Hauptsache, eine in den Augen potenzieller Wähler*innen möglicherweise markig wirkende, noch schnell im alten Jahr rausgehauene Pressemitteilung.

Ärgerlich finde ich es, dass er versucht, das SÜT als Stichwortgeber zu missbrauchen. So schreibt er (oder lässt schreiben):

So ergeben sich in Köln beispielsweise durch Untersuchungen des „schwulen Überfalltelefons“ Hinweise, die eine Zunahme von religiös motivierter Gewalt gegenüber Homosexuellen vermuten lassen.

Ich hab mal nachgeschaut, was er damit meinen könnte, und habe in unserem Antigewalt-Bericht 2008 ein queer.de-Zitat gefunden, in dem Ergebnisse einer Studie an zwei Bremer Schulen unter dem Titel „Glaube fördert Schwulenhass unter Schülern“ zusammengefasst wurden. Aber das ist ja noch keine eigene Untersuchung. Und natürlich war nicht nur muslimischer Glaube gemeint, mal abgesehen davon, dass 2008 nicht so superaktuell ist und Bremer Schulen in Bremen liegen und nicht in Köln.

Im Sinne besserer Kriminalprävention haben wir tatsächlich mehrere Jahre lang versucht, das Tätermerkmal nichtdeutsche Herkunft zu erfassen. Das war nicht unumstritten und hat auch keine echten Erkenntnisse gebracht. Zum letzten Mal sind wir im Antigewalt-Bericht 2014 darauf eingegangen. Hier die Passage:

In vergangenen Jahren wurden bei Beratungsgesprächen Angaben zur (vermuteten) Ethnizität von Opfern und Täter*innen gemacht. Die dahinter stehende Fragestellung lautete: Geht homo- /transphobe Gewalt überproportional von Menschen mit (muslimischem und osteuropäischem) Migrationshintergrund aus? Dies konnte stets verneint werden. In manchen Jahren lag die Quote der solchermaßen Kategorisierten über der ihres Prozentsatzes an der Kölner Bevölkerung, was durch den hohen Jugendlichen-Anteil aber wieder relativiert wurde (bei den jüngeren Jahrgängen liegt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund über dem Gesamtdurchschnitt). Inzwischen fragen wir nicht mehr nach und erfassen nur noch spontane Äußerungen. Dadurch sind die Zahlen noch niedriger geworden. Da jede Kategorisierung Fragen aufwirft (wer ist „südländisch“, wer „deutsch“?) und unser Datenbestand ohnehin nicht sehr umfassend ist, werden wir in Zukunft darauf verzichten, zahlenmäßige Aussagen zu dieser Frage zu veröffentlichen, auch wenn wir wissen, dass der Mythos von der besonderen Gefahr durch Muslime weiterhin existiert. 2014 berichtete etwa ein Gewalt-Opfer, bei Gesprächen im privaten Umfeld sei stets gefragt worden, ob der Täter ein Mensch mit Migrationshintergrund gewesen sei (was nicht der Fall war). In Beratungsgesprächen zeigt sich, dass andersherum gerade die unausgesprochene Erwartung von homophobem Verhalten aufgrund des Merkmals „muslimischer Migrationshintergrund“ konfliktverschärfend wirken kann. Die Absage an entsprechende Klischees kann daher wohl als sinnvoller Beitrag zu einem stressärmeren Miteinander gesehen werden.

https://koeln19228.files.wordpress.com/2015/02/agb_suet2014.pdf,
Seite 10 („Ethnizität“)

Wir stehen Menschen, die bei uns Unterstützung suchen, grundsätzlich offen und solidarisch gegenüber. Ausgrenzung und Panikmache ist mit uns nicht zu haben. Und wir lassen uns vor kein populistisches Kärrlein spannen, nur weil es so aussieht, als würde da jemand unsere Forderungen vertreten!

Mitmachen?

Hast du schon mal überlegt, bei einem Antigewalt-Projekt mitzumachen?

Das SÜT Köln berät, dokumentiert, tritt öffentlich gegen homo-/transphobe Gewalt und für vielfältige Lebensweisen auf, lernt immer wieder dazu, vernetzt sich mit spannenden Leuten und Projekten…

Irgendwo in diesem Tätigkeitsspektrum wartet vielleicht eine tolle Aufgabe auf dich.
Wenn du dir das vorstellen kannst, nimm einfach Kontakt zu uns auf.

Vielleicht sprichst du neben Deutsch eine oder mehrere weitere Sprachen fließend?

Das ist natürlich keine Bedingung. In der Beratungsarbeit ist es auf jeden Fall von Vorteil. Insbesondere Türkisch ist sehr gefragt.

Es gibt jedoch auch viele andere Möglichkeiten, bei uns aktiv zu werden, schau mal auf Mitmachen beim SÜT.

Wir freuen uns auf dich!

Ein Anfang

Für gestern Abend hatte der PRIDE Salon zu einer Veranstaltung mit dem Titel Kick off evening for LGBTI* refugees in den Räumen des Rom e.V. geladen. Etwa 80 Personen kamen zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir in Köln mehr für Geflüchtete tun können, die wegen ihrer Homo-/Transsexualität bzw. nicht gender-eindeutigem Äußeren, wegen nicht lückenlos behandelter HIV-Infektion und ähnlichem während des Asyl-Prozesses besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind.

In der ersten Stunde erzählten Betroffene und Helfende von ihren Erfahrungen. In der zweiten Stunde wurde das Rad in „Klein“-Gruppen weitergedreht: konkrete Hilfsangebote, Schaffung von Strukturen, politische Forderungen. Da kam einiges zusammen! Und es stellte sich heraus, dass es jetzt schon jede Menge Ansätze gibt, die im Kleinen einiges bewirken und nun wachsen und sich vernetzen können. Die private Konstantin-Stiftung unterstützt z.B. das Projekt baraka, ein Freitagabend-Treff in den Räumen des Rubicon für LGBTI-Migrant*innen.

Natürlich ging eine E-Mail-Liste rum, in die man sich eintragen konnte, um weiter informiert zu werden. Wer nicht dabei war, in Zukunft aber gerne mitmachen würde, kann sich auch bei uns melden, wir vermitteln weiter. Als Betreff wählt ihr am besten eine der folgenden drei Zeilen:

  • Refugees: Hilfsangebot
  • Refugees: Strukturen
  • Refugees: Politik 

Als Hilfsangebote sind besonders gefragt:

  • Dolmetsch-Dienste in Arabisch und Farsi, ebenso in auf dem Balkan gesprochenen Sprachen
  • Deutsch-Unterricht (möglichst mit entsprechender Qualifikation, aktuell gibt es im Rubicon eine noch nicht besetzte Stelle)
  • Wohnraum-Angebote
  • Begleitung zu Behörden etc. 

(Wer Kleidung oder sonstiges spenden möchte, wendet sich bitte an Hilfswerke wie das Deutsche Rote Kreuz und Willkommens-Initiativen.)

Die Initiative Flüchtlinge Willkommen, die WG-Zimmer an Geflüchtete vermittelt, war durch die Kölner Ansprechpartnerin vertreten. Sie steht bei allen Fragen zum Thema geteilter Wohnraum gerne zur Verfügung.

Weitere Informationen findet ihr in unserem Post Flüchtlinge unterstützen

Meldet Gewalt!

Patsy l’Amour laLove berichtete vor kurzem von einer abenteuerlichen Odyssee durch Dresden anlässlich einer PEGIDA-Demo und prangerte mangelnde Unterstützung seitens der Polizei an, siehe auch unser Blog-Beitrag. Die vielen Zuschriften, die sie erhielt, haben sie zu einem Appell veranlasst, homo- und transphobe Gewalt anzuzeigen, bei der Polizei und bei den Organisationen der Community. Zu diesen gehört das SÜT Köln und wir unterstützen diesen Aufruf selbstverständlich. Ihr könnt Anzeigen bei jeder Polizeidienststelle erstatten und unser Formular steht euch jederzeit zur Verfügung (keine Weitermeldung an die Polizei), ihr könnt uns auch gerne Mails schicken, siehe Kontakt.

Auch interessant in diesem Zusammenhang: ein taz-Interview mit dem „Ansprechpartner für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ bei der Polizei Bremen.

Schlechte Erfahrungen mit der Polizei sollte man nicht einfach hinnehmen. Man kann ein Beschwerdeverfahren einleiten oder Kontakt mit den Opferschutzbeauftragten aufnehmen.

Notruf vergebens?

Auf queer.de berichtet ein Berliner LGBT-Aktivist von seinen Erlebnissen in Dresden während einer PEGIDA-Demonstration. Er war mit einem Freund auf der Gegendemo; nachdem sie in Auseinandersetzungen zwischen Pegidist*innen und Gegendemonstrant*innen geraten waren, hatten sie die Flucht ergriffen und fanden nicht mehr heraus aus Straßen, in denen Sympathie für PEGIDA und Hass auf Schwule (sie hatten sich bewusst provokant gekleidet) offen zur Schau getragen wurden. Als sie den Polizeinotruf 110 wählten, mussten sie feststellen, dass die Polizei in einer solchen Situation nichts tut, um gefährdete Menschen zu schützen. Bevor sie eingreift, muss erst „etwas passiert“ sein.

Es ist furchtbar, so etwas zu erfahren, wenn man gerade akut bedroht wird. Allerdings sollte man bedenken, dass die Polizei sehr oft gerufen wird und nicht in der Lage ist, in sämtlichen Notlagen einzugreifen. Umso wichtiger ist der Selbstschutz. Bei Demos z.B. Schuhwerk, mit dem man gut laufen kann (möglicherweise in Handtasche oder Rucksack zum Wechseln bei Bedarf), eine vorangehende Erkundung des Geländes, Abmachungen zwischen Leuten, die mitgehen oder eventuell auch nicht, dafür aber für Anrufe zur Verfügung stehen.

Auch das SÜT kann in einer konkreten Situation nicht helfen, da wir nur über Mail bzw. zu unserer Präsenzzeit montags 19-21 Uhr erreichbar sind. Dennoch braucht niemand zu warten, bis es zu verbaler oder körperlicher Gewalt kommt. Wenn ihr das Gefühl habt, bedroht zu werden, oder etwas nicht tut, weil ihr euch vor möglichen Folgen fürchtet (z.B. über eure Bi- oder Homosexualität zu sprechen), meldet euch bei uns. Gemeinsam finden wir Wege aus der Angst.

Und nicht vergessen: Am 25. Oktober will HOGESA wieder für Chaos und Gewalt in Kölns Straßen sorgen. Es gibt mehrere Gegenveranstaltungen. Auf gegenrechts.koeln/ könnt ihr euch informieren.

Passt gut auf euch auf!

Flüchtlinge unterstützen

Wer Flüchtlingen in Köln helfen will, findet Adressen und Anregungen auf den Seiten der Stadt Köln und bei den Willkommens-Initiativen in den einzelnen Stadtteilen:

www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/koeln-hilft-fluechtlingen
wiku-koeln.de

Die Initiative Flüchtlinge Willkommen vermittelt WG-Zimmer an Geflüchtete. Wer insbesondere Lesben, Schwulen, Trans* auf diese Weise zu Wohnraum verhelfen will, kann das gerne angeben. Auch wenn viele Menschen geflohen sind, weil sie sich in ihrer Heimat als Lesbe, Schwule oder Trans* bedroht fühlten, kann es schwierig werden, eine solche Mitbewohner*in zu finden (weil sie sich nicht unbedingt outen), aber probieren kann man es auf jeden Fall.

www.fluechtlinge-willkommen.de

Wer Geld spenden will: Der LSVD hat zwei spannende Projekte auf die Beine gestellt. Das eine sind Sprachkurse speziell für LGBTI-Flüchtlinge (in Berlin), das andere eine Beratungsstelle für LGBTI-Flüchtlinge (in Chemnitz).

berlin.lsvd.de/neuigkeiten/unterstuetzung-von-homosexuellen-und-transgeschlechtlichen-fluechtlingen/
Kontoinhaber: LSVD Berlin-Brandenburg e.V.
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE46100205000003350000
BIC: BFSWDE33BER
Zweck: Spende MILES-Akademie

fb.com/groups/120391144650879/permalink/974258315930820
Kontoinhaber: LSVD Sachsen e.V.
Sparkasse Chemnitz
IBAN: 7087050000710041489
Zweck: Beratungszentrum Chemnitz

In Köln gibts den Verein HAMIAM e.V. (Helping A Minority In A Minority), der sich sehr engagiert für verfolgte und geflüchtete Lesben, Schwule, Trans* aus Afrika einsetzt.
www.hamiam.de
Kontoinhaber: HAMIAM
Postbank
IBAN: DE67 4401 0046 0073 4084 69
BIC: PBNKDEFF