„… eine unerträgliche Situation“

In Berlin gibt es seit 20 Jahren Ansprechpartner*innen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Polizei, seit kurzem auch bei der Staatsanwaltschaft (siehe unseren Blogbeitrag vom 29.8.2012).

Die taz hat vor kurzem ein Interview mit Ines Karl geführt, die diesen Posten innehat. Interessant und lesenswert, auch wegen der Parallelen und Unterschiede zu Köln.

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Berliner Staatsanwaltschaft gegen Hass

Meldungen über Gewalt an Lesben und Schwulen in Berlin erreichen uns immer wieder über die Medien. Besonders stark betreffen ist das Szene-Viertel Schöneberg. Das Thema wird in der Hauptstadt sehr ernst genommen. So werden Straftaten, die der Hasskriminalität gegen LGBTI zugeordnet werden können, jährlich im Polizei-Bericht extra ausgewiesen. Und seit kurzem gibt es neben den Ansprechpartner*innen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Berliner Polizei nun auch eine Ansprechpartnerin bei der Staatsanwaltschaft.

Mehr Informationen bei Maneo, dem Berliner schwulen Anti-Gewalt-Projekt.

Da könnte man sich in Köln eine Scheibe abschneiden – eine Ansprechpartner*in für gleichgeschlechtliche Lebensweisen gibt es bislang nur bei der Polizei und nur auf Landesebene.