Mitmachen?

Hast du schon mal überlegt, bei einem Antigewalt-Projekt mitzumachen?

Das SÜT Köln berät, dokumentiert, tritt öffentlich gegen homo-/transphobe Gewalt und für vielfältige Lebensweisen auf, lernt immer wieder dazu, vernetzt sich mit spannenden Leuten und Projekten…

Irgendwo in diesem Tätigkeitsspektrum wartet vielleicht eine tolle Aufgabe auf dich.
Wenn du dir das vorstellen kannst, nimm einfach Kontakt zu uns auf.

Vielleicht sprichst du neben Deutsch eine oder mehrere weitere Sprachen fließend?

Das ist natürlich keine Bedingung. In der Beratungsarbeit ist es auf jeden Fall von Vorteil. Insbesondere Türkisch ist sehr gefragt.

Es gibt jedoch auch viele andere Möglichkeiten, bei uns aktiv zu werden, schau mal auf Mitmachen beim SÜT.

Wir freuen uns auf dich!

Mitmachen beim SÜT

Der Schwerpunkt des SÜT Köln ist die Beratung von Menschen, die Gewalt oder Diskriminierung erfahren haben. Meistens weil jemand was gegen deren Homo- oder Transsexualität hatte. Aber es gibt auch andere Fälle, z.B. Probleme mit der (Ex-)Partner*in.

Daneben betreiben wir Öffentlichkeitsarbeit. Wir wollen ja auch aufklären und auf Gefahrenlagen und bestehende Ungerechtigkeiten hinweisen.

Auch Vernetzung ist sehr wichtig. Das SÜT ist eine kleine Einrichtung, aber mit einem speziellen Profil (Antigewalt-Arbeit im LGBTI-Bereich). Zusammen mit anderen können wir viel bewegen.

Wir sind immer interessiert an Leuten, die

  • gerne ehrenamtlich mit anderen arbeiten
  • Verantwortung übernehmen und bereit zur Reflexion sind
  • gut mit anderen Menschen sprechen können
  • gern schreiben oder telefonieren
  • grafisch was drauf haben
  • sich in sozialen Netzwerken auskennen
  • viele engagierte Leute kennen bzw. kennen lernen möchten
  • denen es Spaß macht, neue Konzepte entwickeln

Wenn mehrere dieser Punkte auf dich zutreffen und du Lust hast, dich ein paar Stunden in der Woche oder im Monat für LGBTI einzusetzen, dann schreib uns eine Mail an beratung@koeln19228.de. Wir melden uns dann bei dir und sagen jetzt schon danke!

Gewalt in Russland

„Seit dort [Russland] ein Gesetz in Kraft getreten ist, das schon Berichte über Homosexualität unter Strafe stellt, ist die Zahl gewaltsamer Übergriffe drastisch gestiegen.“
Quelle: http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/homophobie-in-russland-gewalt-gegen-homosexuelle-nimmt-drastisch-zu-311d4-51ca-90-1592220.html

Das von Putin unterschriebene Gesetz gegen sogenannte „homosexuelle Propaganda“ führt zu mehr Gewalt gegenüber Nicht-Heterosexuellen. Das haben viele befürchtet und deswegen gegen das Gesetz protestiert. Der Protest reißt nicht ab! Am 31.8. demonstrierten ca. 5 000 Menschen (Berliner Tagesspiegel) in Berlin friedlich gegen das Gesetz. Sie fordern, was unsere Regierung versäumt: Die Abschaffung von diesem Gesetz!

Am 8.9. wurde zu einem weltweiten Kiss-In aufgerufen. Um 15:00 Uhr versammelten sich gleichgeschlechtliche Paare und Freunde vor russischen Botschaften, um sich zu küssen. Da die Regierung unter Putin das Zeigen von Liebe und Zuneigung als Propaganda versteht, muss diese Aktion als eindeutiger Protest gegen das homophobe Gesetz gesehen werden.

Kiss-Ins können zu jeder Zeit wiederholt werden. Postet eure schönsten Kussbilder und fordert von Merkel, Westerwelle & Co, dass sie Putin an die Menschenrechte erinnern!
Wir können etwas tun, um unseren russischen Mitmenschen zu zeigen, dass wir sie nicht alleine lassen!