Gewalt bleibt ein Thema

Die neuen russischen Gesetze, die Lesben, Schwulen und Transsexuellen ein selbstbewusstes Leben unmöglich machen und die die homo- und transphobe Stimmung im Land geradezu befeuern, bedrücken auch hierzulande viele Menschen. Was kann man tun? Der LSVD und die ILGA haben Tipps zusammengestellt.

Immer wieder merken wir, dass wir auch in Deutschland nicht auf einer „Insel der Seligen“ leben. Die Gewalt in Hamburg während der dortigen CSD-Tage führt das auf erschreckende Art vor Augen. Betroffen waren auch Hetero-Männer.

Achtsamkeit ist der erste Schritt, wenn es darum geht, homo- und transphobe Gewalt aktiv einzudämmen.

  • Werdet laut, wenn euch etwas passiert.
  • Informiert die Polizei.
  • Redet mit Freund*innen und eurer Familie.
  • Meldet euch beim SÜT Köln. Wir erfassen Fälle auch, wenn ihr keine Beratung braucht oder möchtet.
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Berliner Staatsanwaltschaft gegen Hass

Meldungen über Gewalt an Lesben und Schwulen in Berlin erreichen uns immer wieder über die Medien. Besonders stark betreffen ist das Szene-Viertel Schöneberg. Das Thema wird in der Hauptstadt sehr ernst genommen. So werden Straftaten, die der Hasskriminalität gegen LGBTI zugeordnet werden können, jährlich im Polizei-Bericht extra ausgewiesen. Und seit kurzem gibt es neben den Ansprechpartner*innen für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Berliner Polizei nun auch eine Ansprechpartnerin bei der Staatsanwaltschaft.

Mehr Informationen bei Maneo, dem Berliner schwulen Anti-Gewalt-Projekt.

Da könnte man sich in Köln eine Scheibe abschneiden – eine Ansprechpartner*in für gleichgeschlechtliche Lebensweisen gibt es bislang nur bei der Polizei und nur auf Landesebene.