Out am Arbeitsplatz – oder auch nicht

Immer wieder melden sich Leute beim SÜT, die Probleme am Arbeitsplatz haben, weil sie homosexuell oder transgender sind. Oft wissen die Arbeitgeber*innen nicht, inwieweit sie ihre LGBTI-Beschäftigten vor Gewalt und Diskriminierung schützen müssten. Dazu kommen viele Fälle, die durch das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (auch Antidiskriminierungsgesetz genannt) nicht abgedeckt werden.

Nun führt das in Köln ansässige  Institut für Diversity- und Antidiskriminierungsforschung wieder eine Studie zum Thema durch. Vor rund 10 Jahren fand die erste Erhebung von „Out im Office?!“ statt. Damals ging es nur um die Situation lesbischer und schwuler Beschäftigter. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse von 2007: Out-im-Office_Erg.-Zus.-Fass._DF.pdf

Nun gibt es eine Neuauflage, und diesmal geht es auch um Bisexuelle und Transgender. Hier der Link zur Befragung:

http://ww2.unipark.de/uc/out-im-office/2017/

Gerne teilen! Je mehr Leute mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse!

T-Day

Der 20. November ist TDoR, Transgender Day of Remembrance. Seit 15 Jahren wird an diesem Datum daran erinnert, dass Menschen, deren Geschlecht nicht eindeutig zu sein scheint, immer noch vermehrt mit Gewalt und Diskriminierung konfrontiert sind.

Heute Abend wird das neue Video von Deborah Campbell und Band in der Kölner Iron Bar, Schaafenstr. 45, vorgestellt, das zu diesem Anlass gemeinsam mit sistasofinspiration produziert wurde. Man kann es aber auch schon auf youtube sehen.

Mehr zu dieser Aktion und den Hintergründen auf den Seiten des LSVD.

Jugendliche Selbstmörder

Es ist zum Verzweifeln, dass sich in unserer modernen Gesellschaft Jugendliche das Leben nehmen. Oft wird als Grund für den Suizid eine vermeintliche homo- bzw. transsexuelle Veranlagung angeführt. In vielen Abschiedsbriefen begründen die jungen Menschen, dass sie dem Mobbing in Schule und Verein nicht mehr standhalten können.

Damit sie andere Lösungen erkennen, hat das „Trevor Project“ aus West Hollywood (USA) eine Kampagne gestartet. Mit drastischen Postern sucht das Projekt Kontakt zu Betroffenen und aufmerksamen Freunden / Freundinnen, die helfen wollen, aber nicht wissen, wie.
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In Köln und Umgebung reicht ein Anruf oder eine Mail an uns. Wir kennen die Schwierigkeit und können unterstützen und vermitteln. 0221-19228 oder Beratung@koeln19228.de

Hier der Link zum Artikel auf „queer.de“:
http://www.queer.de/bild-des-tages.php?einzel=470